
Die (verbundene Wohngebäudeversicherung) ist eine Sachversicherung, die ein definiertes Wohngebäude gegen die im Versicherungsvertrag versicherten Gefahren und Kosten versichert. Das versicherte Gebäude kann rein zu Wohnzwecken genutzt sein oder einen gewerblichen Anteil enthalten. Entscheidend ist, dass das versicherte Objekt bis zu mindestens 50 % zu Wohnzwecken genutzt wird. Die Grundgefahren, die im Normalfall versichert werden können, sind Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel. Die damit verbundenen sowie weiterführenden Kosten sind über den Versicherungsvertrag eingeschlossen. Die Musterbedingungen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) finden Sie hier.
Hier finden Sie eine Broschüre und hier eine Audiodatei, die diese Versicherung leicht und barrierefrei erklärt.
Was ist versichert?
Die Wohngebäudeversicherung schützt das unbewegliche Eigentum (also das Gebäude) des Versicherungsnehmers gegen die oben aufgeführten Grundgefahren. Über die Grundgefahren hinaus bieten die meisten Versicherer in Deutschland auch erweiterten Versicherungsschutz gegen beispielsweise erweiterte Elementargefahren an. Hierzu gehören beispielsweise Überschwemmungen, Erdbeben etc.:
- Die in dem Versicherungsschein bezeichneten Gebäude (Beispiel: Musterstraße 99, 99999 Musterhausen).
- Gebäudezubehör (Beispiel: Klingel- und Briefkastenanlagen, Müllboxen sowie Terrassen).
- sonstiges Gebäudezubehör, soweit ausdrücklich vereinbart (Beispiel: Carports, Gewächs- und Gartenhäuser, Hundehütten, Hof- und Gehwegbefestigungen).
- Einbaumöbel (Einbauküchen), die individuell für ein Gebäude gefertigt wurden.
- Gebäudezubehör, soweit es sich im Gebäude befindet oder am Gebäude angebracht ist und der Instandhaltung oder zu Wohnzwecken dient
- Als zusätzliche Gefahr sog. Elementargefahren (Starkregen, Überschwemmungen, Vulkanausbrüche etc.).
- Eine Photovoltaikanlage kann separat versichert werden (hier geht es zum Vergleichsrechner)
Der Leistungsumfang kann im Vorfeld exakt festgelegt werden. Diverse Einschlüsse sind möglich.
Sollte ich diese Versicherung haben?
Ein MUSS für alle Eigentümer. Die Schadenhöhe an Gebäuden alleine durch Naturgefahren (sog. Elementarschäden) belaufen sich auf mehrere Milliarden EUR pro Jahr . Wenn Sie ein Haus ihr eigen nennen und es schützen wollen, auch vor Starkregen, dann sollten sie eine Wohngebäude-Versicherung mit Einschluss von Elementarschäden haben. Interessant ist der persönliche Hochwasser-Check in diesem Zusammenhang!

Wieviel kostet diese Versicherung?
Folgende Kriterien sind für die Beitragshöhe von großer Bedeutung:
- Der Wert ihres Hauses, also der Wiederaufbauwert, die Art der Ausstattung sowie das Baujahr. Der Wert wird von ihrem Versicherungsmakler entweder nach Wert in Mark 1914 oder nach der Wohnfläche und dem Haustyp berechnet.
- Ihr individuelles Risiko (meist nach Ihrem Wohnort errechnet) und der Versicherungsumfang, also die versicherten Leistungen.
Der Beitrag bei einer Versicherungssumme von 300.000 EUR mit ordentlichen Leistungen fängt bei ca. 350 EUR p. a. an.