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In der Bundesrepublik Deutschland umfasst der Begriff Altersvorsorge alle Maßnahmen, die der Einzelne während seines Lebens trifft, um im Alter regelmäßig nach Ende seiner Erwerbstätigkeit, seinen Lebensunterhalt – wenn möglich ohne Einschränkungen seines Lebensstandards – bestreiten zu können.
Was versteht man unter betrieblicher Altersvorsorge?
Betriebliche Altersversorgung ist der Sammelbegriff für alle finanziellen Leistungen, die ein Arbeitgeber einem Arbeitnehmer aus Anlass seines Arbeitsverhältnisses zur Altersversorgung, Versorgung von berechtigten Hinterbliebenen im Todesfall oder zur Invaliditätsversorgung bei Erwerbs- oder Berufsunfähigkeit zusagt. Dabei kann es sich bei dem Arbeitnehmer auch um den Geschäftsführer handeln, der nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist. Neben den (1) öffentlich-rechtlichen Pflichtsystemen (Deutsche Rentenversicherung, Beamtenversorgung etc.) bilden die (2) betriebliche Altersvorsorge und die (3) privaten Vorsorge die sog. drei Säulen der Altersvorsorge.
Die Musterbedingungen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zur Lebens- und Rentenversicherung finden Sie hier. Hier finden Sie eine Broschüre und hier eine Audiodatei, die diese Versicherung leicht und barrierefrei erklärt.
Das Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung (BetrAVG) gewährt in § 1a BetrAVG einen Rechtsanspruch des Arbeitnehmers gegen seinen Arbeitgeber auf Entgeltumwandlung. Umgewandelt werden Teile des Arbeitsentgelts in betriebliche Versorgungsanwartschaften. Die Versorgung bietet neben einer zusätzlichen Altersrente Steuer- und Sozialversicherungsvorteile während der Anwartschaftszeit. Näheres wird vornehmlich im Einkommenssteuergesetz und in der Sozialversicherungsentgeltverordnung geregelt. Eine Versorgungsordnung legt die vom Arbeitgeber im Versorgungsfall bei Erreichen einer festen Altersgrenze zu erbringende Leistung nach Höhe, Fälligkeit und Bezugsdauer und die dafür vom Arbeitnehmer erwartete Gegenleistung fest (Gruppen- oder Sammelverträge).
Was kann versichert werden?
Folgende Leistungen können in der betrieblichen Altersvorsorge versichert werden:
- Die Altersversorgung,
- die Hinterbliebenenversorgung berechtigter im Todesfall,
- oder die Invaliditätsversorgung bei Erwerbs- oder Berufsunfähigkeit.
Was sind allgemein die Vorteile der betrieblichen Altersversorgung?
Aus Sicht des Arbeitnehmers lohnt sich eine betriebliche Altersversorgung primär aus Gründen der Einsparung von steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Entgeltanteilen. Während der Ansparphase fallen keinerlei Steuern oder Sozialabgaben auf den Anteil der Entgeltumwandlung an. Die späteren Leistungen aus der Versorgung (Kapital, Rente) sind nachgelagert steuerpflichtig; da die Einkünfte im Alter regelmäßig geringer sind als in der Anwartschaftsphase, profitiert der Rentner vom geringeren Steuersatz. Vornehmlich dient die Entgeltumwandlung als Vorsorgebaustein neben der gesetzlichen Rente und ergänzt diese.
Aus Sicht des Arbeitgebers sind die für Zwecke der betrieblichen Altersversorgung umgewandelten Gehaltsteile nicht sozialversicherungspflichtig. Für den Arbeitgeber mindert sich deshalb der Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung, soweit einzel- oder tarifvertragliche Regelungen keinen Ausgleich vorsehen. Steuerlich betrachtet sind Ausgaben für die Mitarbeiterversorgung Betriebsausgaben. Der Arbeitgeber verfügt mit der betrieblichen Altersversorgung zudem über ein Instrumentarium zur Mitarbeiterbindung. Prestige und das Betriebsklima können positiv beeinflusst werden.
Häufig sind die Gebühren für Arbeitnehmer in den Produkten der bAV niedriger, als bei vergleichbaren Produkten der privaten Altersvorsorge.
Was sind allgemein die Nachteile der betrieblichen Altersversorgung?
Die Einsparungen bei den Beiträgen zur Sozialversicherung bedeuten für den Arbeitnehmer andererseits, dass bei der Entgeltumwandlung unmittelbar ein Nettolohnverlust hingenommen wird, sofern der Arbeitgeber keine Zuzahlung leistet. Gleichzeitig verringern sich dabei die gesetzlichen Rentenansprüche und Ersatzleistungen im Falle der Arbeitslosigkeit. Es besteht die Pflicht zur Zahlung von Krankenversicherungs- und Pflegebeiträgen auf die erhaltenen Leistungen aus der betriebliche Altersversorgung, die der Betriebsrentner allein zu tragen hat. Hiervon nicht betroffen sind privat Krankenversicherte und gesetzlich krankenversicherte Betriebsrentner, die beispielsweise nach Ausscheiden aus einem Betrieb die Beiträge in Eigenregie fortgezahlt haben.
Der Arbeitgeber ist verpflichtet, über Nachteile und Wirkungen der bAV aufzuklären. So verzichtet der Arbeitnehmer für den umgewandelten Teil seines Arbeitslohnes beispielsweise auf Sozialleistungen. Der Arbeitgeber begibt sich bei der Beratung in Haftungsgefahren. Die Rechtsberatung im Bereich der betrieblichen Altersversorgung ist allein dafür zugelassenen Rentenberatern und Rechtsanwälten vorbehalten. Natürlich haben wir das im Blick und beraten interprofessionell mit unseren Partnern im Steuer- und Rechtsbereich.
Welche Möglichkeiten gibt es konkret?
Es gibt 5 Möglichkeiten die betriebliche Altersversorgung durchzuführen (sog. Durchführungswege). Jeder Weg hat Vor- und Nachteile. Das Beratungsgespräch dient u. a. dazu den besten Weg für den Kunden zu wählen:
- (1) Bei der Direktversicherung ist der Arbeitgeber Versicherungsnehmer und überweist die Beiträge direkt an die Versicherungsgesellschaft. Versicherte Person und Leistungsberechtigter ist der Arbeitnehmer. Die Direktversicherung ist ein Produkt einer Lebensversicherungsgesellschaft. Seit 2005 gilt der steuerliche Rahmen des § 3 Nr. 63 EStG, falls im Versicherungsfall nicht ausschließlich eine Kapitalauszahlung, sondern zumindest als Wahlrecht eine Rentenzahlung vorgesehen ist. Also erfolgt die Umwandlung steuerfrei. Sie ist besonders geeignet für Arbeitnehmer, die Wert auf eine flexible und sichere Altersvorsorge legen.
- Vorteile der Direktversicherung für den Arbeitnehmer
- Arbeitnehmer können durch die Entgeltumwandlung Steuern und Sozialabgaben sparen, denn die Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge werden direkt vom Bruttogehalt eingezahlt.
- Der Arbeitgeber kümmert sich auch darum, den Vertrag einzurichten und die vereinbarten monatlichen Beiträge einzuzahlen. Der Arbeitnehmer hat also selbst keinen Aufwand.
- Garantierte Leistungen: Die Leistungen der Direktversicherung sind garantiert, unabhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens.
- Flexibilität: Der Arbeitnehmer kann in der Regel zwischen verschiedenen Auszahlungsoptionen wählen, z. B. einer lebenslangen Rente oder einer Kapitalauszahlung.
- Übertragbarkeit: Bei einem Jobwechsel kann die Direktversicherung in der Regel zum neuen Arbeitgeber übertragen werden oder privat fortgeführt werden.
- Insolvenzschutz: Die Direktversicherung ist im Falle einer Insolvenz des Arbeitgebers geschützt.
- Vorteile der Direktversicherung für den Arbeitgeber
- Attraktive Mitarbeiterbindung: Eine Direktversicherung kann ein wichtiger Faktor bei der Mitarbeiterbindung sein.
- Steuerliche Vorteile: Beiträge zur Direktversicherung sind für den Arbeitgeber als Betriebsausgaben absetzbar.
- Sozialversicherungsersparnisse: Der Arbeitgeber spart Sozialversicherungsbeiträge, wenn der Arbeitnehmer eine Entgeltumwandlung vornimmt.
- Geringer Verwaltungsaufwand: Die Verwaltung einer Direktversicherung ist in der Regel einfacher als bei anderen Formen der betrieblichen Altersvorsorge.
- Nachteile der Direktversicherung für den Arbeitnehmer
- Geringere gesetzliche Rente: Durch die Entgeltumwandlung zahlt der Arbeitnehmer weniger in die gesetzliche Rentenversicherung ein, was zu einer geringeren gesetzlichen Rente führen kann.
- Versteuerung der Leistungen: Die Leistungen aus der Direktversicherung müssen im Alter versteuert werden. Durch den dann meist niedrigeren Steuersatz ist es aber dennoch vorteilhaft.
- Mögliche Einschränkungen: Die Auszahlung der Direktversicherung kann unter Umständen eingeschränkt sein, z. B. wenn der Arbeitnehmer vorzeitig in Rente geht.
- Nachteile der Direktversicherung für den Arbeitgeber
- Kosten: Der Arbeitgeber hat Kosten für die Versicherung, auch wenn diese durch Entgeltumwandlung teilweise kompensiert werden können.
- Verpflichtung: Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die Beiträge zur Direktversicherung zu zahlen.
- Vorteile der Direktversicherung für den Arbeitnehmer
- (2) Eine Direktzusage ist eine Form der betrieblichen Altersvorsorge, bei der der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer eine lebenslange Alters-, Erwerbsminderungs- oder Hinterbliebenenrente verspricht. Die Zusage ist eine rechtliche Verpflichtung des Arbeitgebers gegenüber dem Arbeitnehmer. Der Arbeitgeber bildet hierzu bilanzielle Rückstellungen auf der Passivseite und kann diese mittels einer Rückdeckungsversicherung bilanziell aktivieren. Er ist dabei frei in Wahl und Art der Geldanlage, die der Finanzierung der Direktzusage dienen soll, wobei Beitragspflicht zum Pensionssicherungsverein besteht. Sie eignet sich insbesondere für Arbeitnehmer, die langfristig in einem Unternehmen beschäftigt sind und Wert auf eine hohe Steuerersparnis legen.
- Vorteile der Direktzusage für den Arbeitnehmer
- Unbegrenzte Steuerfreiheit: Beiträge zur Direktzusage sind unbegrenzt steuerfrei, was zu einer höheren Steuerersparnis führt als bei anderen Formen der betrieblichen Altersvorsorge.
- Garantierte Leistungen: Die Leistungen der Direktzusage sind garantiert, unabhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens.
- Flexibilität: Die Leistungen der Direktzusage können individuell vereinbart werden, z. B. in Bezug auf die Höhe der Rente oder den Zeitpunkt der Auszahlung.
- Vorteile der Direktzusage für den Arbeitgeber
- Steuerliche Vorteile: Beiträge zur Direktzusage sind für den Arbeitgeber als Betriebsausgaben absetzbar.
- Mitarbeiterbindung: Eine Direktzusage kann ein wichtiger Faktor bei der Mitarbeiterbindung sein.
- Flexibilität: Die Leistungen der Direktzusage können individuell vereinbart werden.
- Nachteile der Direktzusage für den Arbeitnehmer
- Keine Mitnahme bei Jobwechsel: Die Direktzusage ist nicht auf den nächsten Arbeitgeber übertragbar. Bei einem Jobwechsel verliert der Arbeitnehmer in der Regel seine Ansprüche aus der Direktzusage.
- Abhängigkeit vom Arbeitgeber: Die Leistungen der Direktzusage sind von der wirtschaftlichen Situation des Arbeitgebers abhängig. Im Falle einer Insolvenz des Arbeitgebers kann es zu Ausfällen bei den Leistungen kommen.
- Nachteile der Direktzusage für den Arbeitgeber
- Hoher Verwaltungsaufwand: Die Verwaltung einer Direktzusage ist mit einem hohen Aufwand verbunden.
- Bilanzielle Auswirkungen: Direktzusagen wirken sich auf die Bilanz des Unternehmens aus.
- Risiko: Der Arbeitgeber trägt das Risiko für die Erfüllung der Zusage.
- Vorteile der Direktzusage für den Arbeitnehmer
- (3) Die Pensionskasse ist eine rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtung, die vom Arbeitgeber zur Durchführung der betrieblichen Altersvorsorge genutzt wird. Sie ist eine Mischform aus Direktzusage und Direktversicherung. Eigentlich kombiniert diese die Sicherheit einer Direktversicherung mit der Flexibilität einer Direktzusage. Der Arbeitgeber zahlt Beiträge in die Pensionskasse ein, die diese dann verwaltet und im Alter an den Arbeitnehmer auszahlt.
- Vorteile der Pensionskasse für den Arbeitnehmer
- Steuer- und Sozialversicherungsersparnisse: Beiträge zur Pensionskasse sind bis zu einer bestimmten Höhe steuer- und sozialversicherungsfrei.
- Garantierte Leistungen: Die Leistungen der Pensionskasse sind in der Regel garantiert, allerdings kann es bei einigen Kassen zu einer Beteiligung an Überschüssen oder auch zu Nachschüssen kommen.
- Übertragbarkeit: Bei einem Jobwechsel kann die Anwartschaft aus der Pensionskasse in der Regel auf die Pensionskasse des neuen Arbeitgebers übertragen werden oder in eine andere Form der Altersvorsorge umgewandelt werden.
- Insolvenzschutz: Die Leistungen der Pensionskasse sind im Falle einer Insolvenz des Arbeitgebers durch den Pensions-Sicherungs-Verein (PSVaG) geschützt.
- Vorteile der Pensionskasse für den Arbeitgeber
- Attraktive Mitarbeiterbindung: Eine Pensionskasse kann ein wichtiger Faktor bei der Mitarbeiterbindung sein.
- Steuerliche Vorteile: Beiträge zur Pensionskasse sind für den Arbeitgeber als Betriebsausgaben absetzbar.
- Sozialversicherungsersparnisse: Der Arbeitgeber spart Sozialversicherungsbeiträge, wenn der Arbeitnehmer eine Entgeltumwandlung vornimmt.
- Entlastung von Verwaltungsaufwand: Die Verwaltung der Altersvorsorge wird an die Pensionskasse ausgelagert.
- Nachteile der Pensionskasse für den Arbeitnehmer
- Geringere gesetzliche Rente: Durch die Entgeltumwandlung zahlt der Arbeitnehmer weniger in die gesetzliche Rentenversicherung ein, was zu einer geringeren gesetzlichen Rente führen kann.
- Versteuerung der Leistungen: Die Leistungen aus der Pensionskasse müssen im Alter versteuert werden.
- Mögliche Leistungsschwankungen: Die Leistungen der Pensionskasse können je nach Anlageerfolg schwanken.
- Nachteile der Pensionskasse für den Arbeitgeber
- Kosten: Der Arbeitgeber hat Kosten für die Beiträge zur Pensionskasse, auch wenn diese durch Entgeltumwandlung teilweise kompensiert werden können.
- Verpflichtung: Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die Beiträge zur Pensionskasse zu zahlen.
- Mögliche Nachschusspflicht: In einigen Fällen kann der Arbeitgeber zu Nachschüssen verpflichtet sein, wenn die Leistungen der Pensionskasse nicht ausreichen.
- Vorteile der Pensionskasse für den Arbeitnehmer
- (4) Der Pensionsfonds wurde 2002 als Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung eingeführt. Er funktioniert ähnlich wie Pensionskassen, legen das Kapital aber am Kapitalmarkt an, um höhere Renditen zu erzielen. Er ist (begünstigt) beitragspflichtig im Pensionssicherungsverein. Er eignet sich vor allem für Arbeitnehmer, die bereit sind, ein gewisses Risiko einzugehen, um im Alter eine höhere Rente zu erhalten. Arbeitgeber profitieren von der Auslagerung des Verwaltungsaufwands und steuerlichen Vorteilen.
- Vorteile des Pensionsfonds für den Arbeitnehmer
- Chancen auf höhere Rendite: Durch die Anlage am Kapitalmarkt besteht die Möglichkeit, höhere Renditen zu erzielen als bei anderen Formen der betrieblichen Altersvorsorge.
- Steuer- und Sozialversicherungsersparnisse: Beiträge zum Pensionsfonds sind bis zu einer bestimmten Höhe steuer- und sozialversicherungsfrei.
- Übertragbarkeit: Bei einem Jobwechsel kann die Anwartschaft aus dem Pensionsfonds in der Regel auf den Pensionsfonds des neuen Arbeitgebers übertragen werden oder in eine andere Form der Altersvorsorge umgewandelt werden.
- Insolvenzschutz: Die Leistungen des Pensionsfonds sind im Falle einer Insolvenz des Arbeitgebers durch den Pensions-Sicherungs-Verein (PSVaG) geschützt.
- Vorteile des Pensionsfonds für den Arbeitgeber
- Attraktive Mitarbeiterbindung: Ein Pensionsfonds kann ein wichtiger Faktor bei der Mitarbeiterbindung sein.
- Steuerliche Vorteile: Beiträge zum Pensionsfonds sind für den Arbeitgeber als Betriebsausgaben absetzbar.
- Sozialversicherungsersparnisse: Der Arbeitgeber spart Sozialversicherungsbeiträge, wenn der Arbeitnehmer eine Entgeltumwandlung vornimmt.
- Entlastung von Verwaltungsaufwand: Die Verwaltung der Altersvorsorge wird an den Pensionsfonds ausgelagert.
- Nachteile des Pensionsfonds für den Arbeitnehmer
- Kein garantierter Zins: Im Gegensatz zur Direktversicherung oder Pensionskasse gibt es beim Pensionsfonds keine garantierte Verzinsung. Die Leistungen können je nach Anlageerfolg schwanken.
- Geringere gesetzliche Rente: Durch die Entgeltumwandlung zahlt der Arbeitnehmer weniger in die gesetzliche Rentenversicherung ein, was zu einer geringeren gesetzlichen Rente führen kann.
- Versteuerung der Leistungen: Die Leistungen aus dem Pensionsfonds müssen im Alter versteuert werden. Durch den dann meist niedrigeren Steuersatz ist es aber dennoch vorteilhaft.
- Nachteile des Pensionsfonds für den Arbeitgeber
- Kosten: Der Arbeitgeber hat Kosten für die Beiträge zum Pensionsfonds, auch wenn diese durch Entgeltumwandlung teilweise kompensiert werden können.
- Verpflichtung: Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die Beiträge zum Pensionsfonds zu zahlen.
- Mögliche Nachschusspflicht: In einigen Fällen kann der Arbeitgeber zu Nachschüssen verpflichtet sein, wenn die Leistungen des Pensionsfonds nicht ausreichen.
- Höheres Risiko: Durch die Anlage am Kapitalmarkt besteht ein höheres Risiko als bei anderen Formen der betrieblichen Altersvorsorge.
- Vorteile des Pensionsfonds für den Arbeitnehmer
- (5) Die Unterstützungskasse ist eine rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtung, die von einem oder mehreren Arbeitgebern getragen wird. Sie dient der Auszahlung von Betriebsrenten an die Arbeitnehmer. Im Gegensatz zu anderen Formen der betrieblichen Altersvorsorge zahlt der Arbeitgeber die Beiträge nicht direkt an den Arbeitnehmer oder eine Versicherung, sondern an die Unterstützungskasse. Sie gewährt dem Versorgungsberechtigten formal keinen Rechtsanspruch und ist beitragspflichtig im Pensionssicherungsverein.
- Vorteile des Pensionsfonds für den Arbeitnehmer
- Höhere Renten: Unterstützungskassen können im Vergleich zu anderen Formen der betrieblichen Altersvorsorge höhere Rentenleistungen bieten, da sie nicht an die strengen Anlagevorschriften der Versicherungen gebunden sind.
- Steuer- und Sozialversicherungsersparnisse: Beiträge zur Unterstützungskasse sind bis zu einer bestimmten Höhe steuer- und sozialversicherungsfrei.
- Flexibilität: Die Leistungen der Unterstützungskasse können flexibel gestaltet werden, z. B. in Bezug auf die Höhe der Rente oder den Zeitpunkt der Auszahlung.
- Vorteile des Pensionsfonds für den Arbeitgeber
- Attraktive Mitarbeiterbindung: Eine Unterstützungskasse kann ein wichtiger Faktor bei der Mitarbeiterbindung sein, insbesondere für Führungskräfte.
- Steuerliche Vorteile: Beiträge zur Unterstützungskasse sind für den Arbeitgeber als Betriebsausgaben absetzbar.
- Flexibilität: Die Leistungen der Unterstützungskasse können flexibel gestaltet werden.
- Imagegewinn: Die Einrichtung einer Unterstützungskasse kann das Image des Unternehmens verbessern.
- Nachteile des Pensionsfonds für den Arbeitnehmer
- Kein Insolvenzschutz: Die Leistungen der Unterstützungskasse sind im Falle einer Insolvenz des Arbeitgebers nicht durch den Pensions-Sicherungs-Verein (PSVaG) geschützt.
- Geringere gesetzliche Rente: Durch die Entgeltumwandlung zahlt der Arbeitnehmer weniger in die gesetzliche Rentenversicherung ein, was zu einer geringeren gesetzlichen Rente führen kann.
- Versteuerung der Leistungen: Die Leistungen aus der Unterstützungskasse müssen im Alter versteuert werden.
- Nachteile des Pensionsfonds für den Arbeitgeber
- Hoher Verwaltungsaufwand: Die Verwaltung einer Unterstützungskasse ist mit einem hohen Aufwand verbunden sofern diese nur für ein Unternehmen eingerichtet wird.
- Kosten: Der Arbeitgeber trägt die Kosten für die Unterstützungskasse.
- Risiko: Der Arbeitgeber trägt das Risiko für die Erfüllung der Versorgungszusagen.
- Vorteile des Pensionsfonds für den Arbeitnehmer
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